Gemeinde Oberhausen

Gemeinderat in Klausur

Bürgermeister Thomas Feistl moderierte die Klausurtagung des Gemeinderates Oberhausen zur Nachnutzung der Westenrieder-Anwesens und des Oberhauser Rathauses.
Zwölf Gemeinderäte gingen in Klausur. Im Bild (v.l.): Rudolf Hadersberger, Anneliese Reichert-Schwaiger, Andreas Sterzer, Inge Krabler und Leonhard Strobl. Text/Fotos: Sonnleitner, FKN

Westenrieder-Anwesen und Rathaus: Wohin geht der Weg?

 

Mit der Nachnutzung des Anwesens „Westenrieder-Haus“ und der künftigen Nutzung des Oberhauser Rathauses beschäftigte sich jetzt auf Initiative von Bürgermeister Thomas Feistl der Oberhauser Gemeinderat in einer samstäglichen Klausurtagung. Mit der noch heuer bevorstehenden Eröffnung des neuen Oberhauser Kinderhauses werden im Westenrieder-Anwesen die Räume der bisherigen Kinderkrippe frei. Außerdem sind Ende Februar die Asyl-Bewerber ausgezogen, die bis dahin in der vom Landratsamt Weilheim-Schongau gemieteten Wohnung untergebracht waren.


Nachdem spätestens zum Beginn des neuen Kindergartenjahres zwei Gruppen der Kinderkrippe und drei Gruppen des Kindergartens im neuen Oberhauser Kinderhaus zusammengeführt werden, stehen dann auch die bisherigen als Kindergarten genutzten Räume im Oberhauser Rathaus leer.


„Grund genug, um uns nun mit einer praktikablen Nachnutzung der beiden Objekte zu befassen,“ konstatierte Bürgermeister Thomas Feistl, der die eintägige Klausur im Mehrzweckraum des Oberhauser Rathauses moderierte.


„In einer angenehmen, sachlichen Atmosphäre, so Gemeinderätin Inge Krabler (SPD/Unabhängige Wählerschaft), wurden mithilfe klassischen Brainstormings Ideen gesammelt, diskutiert und sortiert. Zuvor hatte Krabler die Anregungen der Oberhauser Bürgerinnen und Bürger, die sich im Zusammenhang mit der Bürgerbefragung zur Ansiedelung eines Supermarktes Ende Januar geäußert hatten, im Detail vorgestellt.


Herauskristallisiert hat sich für das Westenrieder-Haus eine Nutzung zur Wohnraumgewinnung: Behindertengerecht, mit kleinen und größeren Wohneinheiten für junge Familien, Ältere und Alleinlebende.

 

Im Rathaus sollen neben den notwendigen Amtsräumen auch diverse Mehrzweckräume Platz finden. Vorstellbar ist auch ein Café, evtl. ein gemeindliches Museum am Vorplatz des Rathauses, welcher eine Neugestaltung als Dorfplatz mit guter Aufenthaltsqualität erhalten soll, sowie gegebenenfalls auch Räume für eine Time-Sharing-Praxis.

 

Feistl: „Klar ist, dass das Rathaus barrierefrei ausgebaut werden soll. Die Klausur war sehr produktiv. Wir haben jetzt erste Ideen, die nun zusammen mit der Städtebauförderung und im Rahmen eines Architektenwettbewerbs unter die Lupe genommen werden können. Wir wissen jetzt, in welche Richtung unsere Untersuchungen laufen sollen.“


Entsprechende Beschlüsse wird das Ratsgremium in seinen künftigen Sitzungen zeitnah verabschieden.

 

Text/Fotos: Sonnleitner, FKN

 

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