Gemeinde Oberhausen

Hebauffeier in Oberhausen

Nach nur 15 Wochen Bauzeit sind die Konturen der neuen Kindertagesstätte klar erkennbar - allein der Holzbau wurde in nur 18 Tagen erstellt
Architekt Peter Angele mit Benjamin Vogl und Zimmerermeister Josef Gigl von der Firma Holzbau Schiller aus Kirchberg im Wald - von links
Blick noch oben zum Richtbaum - die Gäste während der Ansprache von Bürgermeister Feistl
Kurz vor dem Richtspruch
Mit der Arbeit zufrieden - Vertreter der bisher am Bau beteiligten Firmen
Lacht und freut sich über Baufortschritt und Fördermittel - Bürgermeister Thomas Feistl

Kindertagesstätte nimmt in Rekordzeit Form an

 

In einer Bauzeit von nur 15 Wochen hat die geplante Kindertagesstätte in Oberhausen Form angenommen. Nur 18 Tage hat allein das Erstellen des Holzaufbaus gedauert. „Da stand eine super Logistik dahinter,“ lobte Architekt Peter Angele die bislang am Bau beteiligten Firmen. Nach seinem Richtspruch ließ Zimmerermeister Josef Gigl sein Glas vor den Gästen der Hebauffeier am Boden zerschellen. Rund 2,7 Millionen Euro wird das Gebäude ohne die Inneneinrichtung kosten. Bürgermeister Thomas Feistl konnte zum Hebauf neben Firmenvertretern, den Teams der Kinderkrippe und des Kindergartens und dem Gemeinderat auch die Nachbarn zu der kleinen Feierstunde auf der Baustelle begrüßen.

 


Standort wohl überlegt

 

„Das neue Kinderhaus steht nicht auf freier Prärie sondern mitten im Ort.“, konstatierte das Gemeindeoberhaupt. Noch einmal erläuterte Bürgermeister Feistl die Standortwahl des Projektes, das durch stark steigende Kinderzahlen der letzten Jahre, die gewachsenen Grundnachfrage nach Kinderbetreuung und auch durch die anfallenden Sanierungen in den bestehenden Einrichtungen vor allem mit Blick auf das Oberhauser Rathaus forciert wurde. „Wir haben hier eine hervorragende Bring- und Holsituation und wir können so das Leben im Ort bei dennoch geringer Lärmbelästigung für die Nachbarn halten,“ sagte Feistl: „Der Bau und die Außenanlagen sind so ausgerichtet, dass gleichzeitig eine gute Verschattung im Sommer und trotzdem eine gute Sonneneinstrahlung im Winter zu erwarten ist.“

 

Zudem bewirke diese Standortwahl mitten im Ort neben Feuerwehr- und Rathaus eine positive städtebauliche Entwicklung, die sich auch in den Fördertöpfen niederschlägt. „Wir dürfen mittlerweile mit mindestens 1,5 Millionen Euro Förderung rechnen,“ freut sich Feistl. Die genaue Summe liegt allerdings noch nicht vor.

 

Wenn im Herbst 2018 das Gebäude bezogen wird, dann werden 75 Kinder in drei Gruppen im Kindergarten und 24 Kinder in zwei Gruppen der Kinderkrippe Platz in der neuen Kindertagesstätte finden.

 

                                                               Text/Fotos: Rudolf Sonnleitner, FKN

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