Gemeinde Oberhausen

Klares Votum

1.483 Fragebögen von 1.884 ausgegebenen kamen zurück.
Gemeinderäte beim Auszählen der Befragung. Text/Fotos: Sonnleitner

Oberhauser Bürger mehrheitlich gegen Supermarkt

 

Über Wochen hinweg bewegte die Bürgerinnen und Bürger Oberhausen die mögliche Ansiedlung eines Supermarktes an der Kreuzung B472/Dorfstraße. In einer Bürgerbefragung ermittelten Bürgermeister Thomas Feistl und der Oberhauser Gemeinderat, ob der Bedarf für einen Vollsortimenter besteht. Jetzt stand die Auswertung an und brachte ein klares Ergebnis zu Tage.

 


„Das Interesse war sehr groß“, betont Bürgermeister Thomas Feistl: „Die Beteiligung lag bei beachtlichen 78,9 Prozent.“ Insgesamt wurden 1.884 Fragebögen ausgegeben. 1.483 kamen zurück.

 

Für die Ansiedelung sprachen sich 606 Bürgerinnen und Bürger aus, dagegen 877. Somit lehnen 59,19 Prozent die Pläne eines Investors ab, einen Vollsortimenter zu bauen.

 

101 Rückantworten der Befürworter sind mit Pro-Argumenten versehen. Bei den Gegnern führten 471 ihre Argumente an. Pro und Contra sollen nun detailliert erfasst und ausgewertet werden. Auch die Altersstrukturen werden ausgewertet. Das Meinungsbild der Oberhauser soll die weitere Vorgehensweise des Gemeinderates auch hinsichtlich der weiteren Dorfentwicklung maßgeblich beeinflussen.

 

Das abschließende Votum zur aktuellen Supermarktdiskussion wird frühestens in der Märzsitzung des Oberhauser Gemeinderates fallen.

 

 

 

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