Gemeinde Oberhausen

Kolloquium

Architektin Sandra Urbaniak (weiße Jacke) leitete das Kolloquium am Oberhauser Rathaus.
Beim Rundgang (vorne, v.l.): Sandra Urbaniak, Bürgermeister Thomas Feistl und Gemeinderätin Michaela Winkler.
Vor dem künftigen Eingang zum Rathaus-Cafe (v.re.): Bürgermeister Thomas Feistl, Sandra Urbaniak und Teilnehmer des Kolloquiums.
Architektin Sandra Urbaniak

Vor dem Rathaus soll ein Dorfplatz entstehen

 

Die Gemeinde Oberhausen beginnt noch in diesem Sommer mit den Umbau- und Sanierungsarbeiten am Oberhauser Rathaus. Parallel dazu fiel jetzt auch der Startschuss zur Gestaltung der Freiflächen und eines Dorfplatzes vor dem Rathaus. In einem Kolloquium wurden soeben in einem Wettbewerb drei Planungsbüros mit der Thematik vertraut gemacht.

 

Mit einbezogen ist das gesamte Areal der Bahnhofstraße vor dem Rathaus, die Abbiegesituation von der Bahnhofstraße in die Kreisstraße vor der ehemaligen Bäckerei. Auch über den Standort des Maibaumes wird nachgedacht

 

Unter der Leitung von Architektin Sandra Urbaniak von den Stadtplanern AKFU aus München wurden jetzt die teilnehmenden Landschaftsarchitekten der Büros Vogl + Kloyer aus Weilheim, Lex-Kerfers aus Bockshorn und „die-grille“-Landschaftsarchitekten aus Penzberg vor Ort mit den Aufgabenstellungen vertraut gemacht.

 


Mit bei diesem Treffen dabei waren Teile des Bewertungsgremiums, dem neben Bürgermeister Thomas Feistl und dem Oberhauser Gemeinderat auch Architektin Julia Jelen von der Städtebauförderung der Regierung von Oberbayern. Beratend sind auch Kreisbaumeister Horst Nadler vom Landratsamt Weilheim-Schongau und Florian Dilg vom Architekturbüro Zwingel/Dilg aus München, die Planer des Rathausumbaus, dabei.

 

Eine erste öffentliche Zwischenpräsentation der drei Planungsbüros wird es am 23. Juni um 18 Uhr beim Stroblwirt in Oberhausen geben. Beginn ist um 18 Uhr. Hier soll auch die Bevölkerung mit einbezogen werden. Nach den Präsentationen ist ab 19 Uhr eine Frage- und Diskussionsrunde mit der Bevölkerung angedacht.

 

Die endgültige Entscheidung fällt dann am 14. Juli um 18 Uhr in einer Gemeinderatssitzung mit dem Bewertungsgremium beim Stroblwirt.

Ziel der Neugestaltung, so Bürgermeister Thomas Feistl, sei es, inmitten der stark frequentierten Gebäude einen Dorfplatz als gemeinsamen Mittelpunkt und Treffpunkt mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen.

 

Das umgenutzte Rathaus soll hierbei selbstverständlich barrierefrei in die Freiflächengestaltung mit einbezogen werden. Dabei soll auch der Verkehr auf der Bahnhofsstraße durch die Neugestaltung deutlich beruhigt werden.

 

Text/Fotos: Rudolf Sonnleitner, 15.5.2020

 

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