Gemeinde Oberhausen

Oberhausen pestizidfrei

Seit Jahren verwendet die Gemeinde Oberhausen bei der Unkrautbekämpfung keine Pestizide mehr. „Wir achten auch bei der Verpachtung unserer Grundstücke darauf“, betonte Bürgermeister Thomas Feistl. In seiner Augustsitzung beschloss der Oberhauser Gemeinderat nun einstimmig, auf allen gemeindeeigenen Flächen auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutz- und Unkrautvernichtungsmitteln einschließlich Glyphosat zu verzichten.


Dritte oder Dienstleister, welche die Gemeinde mit der Pflege von öffentlichen Flächen beauftragt, werden bei Auftragsvergabe zum Verzicht auf chemische Pflanzenschutz- und Unkrautvernichtungsmittel verpflichtet.

 

Das Verbot des Einsatzes von chemischen Pflanzenschutz- und Unkrautvernichtungsmitteln wird beim Abschluss sowie bei der Verlängerung von bestehenden Pachtverträgen verankert.

 

Ausnahmen kommen nur in Einzelfällen und nur dann in Frage, wenn ein Einsatz von chemischen Pflanzenschutz- bzw. Unkrautvernichtungsmitteln zur Bekämpfung von invasiven Pflanzen (Neophyten) bzw. tierischer Schädlinge geboten ist, beziehungsweise wenn und soweit eine herkömmliche Behandlung von einzelnen Pflanzen bzw. tierischen Schädlingen nicht möglich ist oder keinen Erfolg verspricht.

 

Die Gemeinde Oberhausen appelliert an alle Grundstückseigentümer im Gemeindegebiet, zukünftig auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutz- und Unkrautvernichtungsmittel, insbesondere auf das umstrittene Glyphosat, zu verzichten.

 

Oberhausen hat sich damit, wie andere Gemeinden im Landkreis und der Landkreis selbst, der Aktion „Glyphosatfreier Landkreis Weilheim-Schongau angeschlossen.

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