Gemeinde Oberhausen

Oberhausen will selbsterzeugten Strom nutzen

Machbarkeitsstudie vergeben

 

Der Oberhausener Gemeinderat sprach sich in der ersten Sitzung des neuen Jahres mit einer Gegenstimme dafür aus, eine Machbarkeitsstudie zur Errichtung einer Photovoltaik-Anlage in Auftrag zu geben.

 

Die Anlage soll auf dem Gebäude des ehemaligen Bauhofes am Rathaus entstehen, das jetzt als Heizzentrale für das Rathaus und die umliegenden gemeindlichen Liegenschaften genutzt wird. Das „Kinderhaus am Storchennest“ wird ebenfalls in die Überlegungen einbezogen.


Die Machbarkeit sollen nun die Stadtwerke Bad Tölz überprüfen. Sie sollen aufzeigen, wie die konkrete Projektierung realisiert werden könnte, die von verschiedenen technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Faktoren abhängt.

 

Angedacht ist die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Heizzentrale, die Installation eines Speichers sowie die Nutzung des selbsterzeugten Stromes in den diversen benachbarten Liegenschaften wie dem Rathaus, dem Kinderhaus, dem Feuerwehrhaus oder der ehemaligen Bäckerei. Neben der Wirtschaftlichkeit der Anlage und der Speicherlösung müssen hier besonders die Kosten für die Schaffung eines sogenannten „Arealnetzes“ untersucht werden. Dabei geht es auch um rechtliche Fragen. Weitere Bestandteile der Studie sind das Aufzeigen und die Prüfung von Alternativlösungen.

 

Zudem soll die Machbarkeit zum Bau einer Ladeinfrastruktur auf dem Gelände der Gemeinde u.a. zur Nutzung von E-Autos untersucht werden. Bürgermeister Thomas Feistl: „Die frühzeitige Betrachtung des Themas `Elektromobilität´ ist für die Dimensionierung der Anlage wichtig.“

 

Die Kosten der Studie liegen pauschal bei brutto 4.165,- Euro. Die Stadtwerke Bad Tölz werden nun zeitnah mit der Realisierung beauftragt.

 

Text: so

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