Gemeinde Oberhausen

Planungswerkstatt abgeschlossen

Rathaus wird barrierefrei

 

Im Rahmen einer Planungswerkstatt mit Bürgerbeteiligung holte die Gemeinde Oberhausen Lösungsvorschläge zur Umnutzung, Sanierung und Barrierefreiheit des Rathauses ein. Drei Architekturbüros waren daran beteiligt. Die Bewertungen wurden von der Regierung von Oberbayern (Sachgebiet Städtebau) involvierten Stadtplanerin Sandra Urbaniak von AKFU-Architekten in Germering begleitet.

 

Nach einer zweiten Präsentation sind nun in einer öffentlichen Sitzung die Würfel gefallen. Der Jury gehörten neben dem Gemeinderatskollegium auch Kreisbaumeister Horst Nadler vom Landratsamt Weilheim-Schongau sowie Prof. Christian Schiebel und Julia Jelen von der Regierung von Oberbayern an. Schiebel und Jelen waren dabei gemeinsam mit einer Stimme vertreten.

 

Mit 8 zu 7 Befürwortern landete der Entwurf der „Architektur Zwingel Dilg“ aus München auf Rang eins.


Die Planungen sehen hier einen Anbau an der Nordseite mit barrierefreiem Zugang mitsamt eines Aufzugs vor. Der bestehende Toilettenanbau wird entfernt. Neue WCs werden im Erd- und Obergeschoss von allen Gebäudeteilen erschlossen. Vorgesehen sind die Räumlichkeiten für ein Café und einen Frisörladen.

 

Bürgermeister Thomas Feistl äußerte sich sehr positiv über alle drei Entwurfsvarianten: "Die sehr guten Entwürfe machten die Entscheidung deshalb sehr schwer, was das knappe Abstimmungsergebnis verdeutlicht."

 

Insgesamt überzeugte der verabschiedete Entwurf dadurch, dass zum Dorfplatz die ortsbildprägende Fassade des ehemaligen Schulgebäudes erhalten werden kann und dass die Planungen - durch einen modernen Anbau (zum Parkplatz hin) - den Nutzeransprüchen optimal gerecht werden.

 

Mit großer Mehrheit wurde beschlossen, das Architekturbüro Zwingel Dilg mit dem Beginn der Planungsleistungen zu beauftragen.

 

 

 

Text: so

 

Illustration: Architektur Zwingel Dilg, München

 

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