Gemeinde Oberhausen

Rathaus-Sanierung

Fassadengestaltung verabschiedet

 

Die Planungsarbeiten für die Sanierung und den Umbau des Oberhauser Rathauses schreiten voran. In seiner Januar-Sitzung verabschiedete das Oberhauser Gemeinderatskollegium mehrheitlich die künftige Fassadengestaltung.

 

Vorangegangen war eine Exkursion einiger Gemeinderatsmitglieder mit dem Münchner Architektur- und Städteplanungsbüros Zwingel/Dilg und Bürgermeister Thomas Feistl nach München, wo verschiedene Fassadenmaterialien und Verarbeitungsmöglichkeiten besichtigt und begutachtet wurden.


Im vorbereitenden Planungsausschuss des Gemeinderates wurden die Erkenntnisse anschließend diskutiert und mit Zwingel/Dilg abgestimmt. Architekt Florian Dingl präsentierte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats die Vorschläge.

 

Grundsätzlich soll die Farbgestaltung des Rathauses an das ursprüngliche Konzept von zirka 1910 anschließen: helle Faschen (in Farbe und Struktur abgesetzte Streifen um Fenster und Öffnungen), die harmonisch von etwas dunkleren Wandflächen abgesetzt sind. Das Rathaus in seiner Grundstruktur soll dabei seine Dominanz behalten und der Neubau, der den barrierefreien Zugang inklusive Aufzug und Treppenhaus ermöglicht, mit einer hellen, mineralisch gestrichenen Rohholzfassade zurückgenommen wirken.

 

Mit den Vorschlägen, die Architekt Florian Dilg präsentierte, zeigte sich das Ratsgremium sehr angetan. So fiel denn auch der Beschluss klar mit zehn zu zwei Stimmen aus. Einstimmigen Zuspruch fand die Planung der Dachform des Anbaus, die sich in die Dachlandschaft des Rathauses einfügt.

 

Nach weiteren Vorarbeiten wird nun in der kommenden Februarsitzung das komplette Planungskonzept des Rathauses zur Verabschiedung vorgelegt. Danach kommt es zu der bereits angekündigten Planungswerkstatt mit Bürgerbeteiligung bezüglich der Gestaltung des Rathausvorplatzes und der Umgebungsgestaltung.

 

Grafik: ARCHITEKTUR: ZWINGEL/DILG

            Architekten + Städteplaner Partnerschaft mbH, München

 

Text: so

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