Gemeinde Oberhausen

Supermarkt in Oberhausen

Inge Krabler, Bürgermeister Thomas Feistl und Birgit Krabler (von links). Foto: Sonnleitner, FKN

Auswertung der Bürgerbefragung

 

Gut 40 Stunden haben Gemeinderätin Inge und deren Tochter Birgit Krabler, die sich in ihrem Studium mit Statistik befasst hat, für die Auswertung der Bürgerbefragung der Gemeinde Oberhausen zum Thema „Ansiedelung eines Supermarktes“ in Oberhausen aufgewandt. Inge Krabler (SPD/Unabhängige Wählerschaft) präsentierte die Auswertung nun im Rahmen einer Klausurtagung des Oberhauser Gemeinderates.


Insgesamt wurden 1884 Fragebögen ausgegeben. 1483 kamen zurück. Das entspricht einer Beteiligung von 78,9 Prozent. Für die Ansiedlung eines Vollsortimenters stimmten 606 (knappe 41 Prozent) BürgerInnen, mit „Nein“ 877 (knapp über 59 Prozent).

 

Teilgenommen haben in absoluten Zahlen 740 Frauen (290 Pro, 450 Contra) und 704 Männer (298 Pro, 406 Contra). Keine Altersangaben machten 39 BürgerInnen (21 Pro, 18 Contra).

 

Detailliert betrachtet wurde das Kaufverhalten im Ort (inklusive der diversen Hofläden) und in den umliegenden Kommunen. Die Zahlen sagen allerdings nichts über die Umsätze aus.

 

396 Personen von 877, die gegen eine Ansiedelung waren, kommentierten ihre Angaben. Bei den 606 Befürwortern waren es 111.

 

Inge Krabler: „Die ausgewerteten Argumente waren auch mit Aussagen zum Westenrieder-Anwesen, zum neuen Kinderhaus, zur Ortsentwicklung und beispielsweise zur Flächenversiegelung angereichert. Sowohl Gegner als auch Befürworter reagierten positiv darauf, dass sich der Gemeinderat für eine Bürgerbefragung entschieden hatte.

 

Bürgermeister Thomas Feistl dankte Inge und Birgit Krabler mit einem kleinen Präsent für deren hervorragende Arbeit. Die komplette Auswertung ist auf der Homepage der Gemeinde Oberhausen im nachfolgenden Anhang hinterlegt.

 

Nach der Bürgerbefragung hat auch der Gemeinderat Oberhausen das Projekt eines Supermarktes am Ortseingang an der Bundesstraße B472 in seiner März-Sitzung mehrheitlich abgelehnt.

 

Text/Foto: Sonnleitner, FKN

 

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