Gemeinde Oberhausen

Supermarkt mehrheitlich abgelehnt

Nach dem Willen der Mehrheit der Oberhauser Bürgerinnen und Bürger hat sich nun auch der Gemeinderat von Oberhausen mehrheitlich klar gegen die Ansiedlung eines Supermarktes an der Kreuzung B472/Dorfstraße ausgesprochen. Zehn Ratsmitglieder stimmten dagegen, eine dafür. 


Bürgermeister Thomas Feistl stellte in der Gemeinderatssitzung vom 8. März nochmals die Anfrage der Konzeptbau GmbH aus Kaufbeuren vor, die sich im September 2017 für einen Mieter aus dem Lebensmittelversorgungsbereich, bemühte. Sie beantragte eine Aufstellung eines vorhabgenbezogenen Bebauungsplanes für einen Supermarkt am Ortseingang an der Bundesstraße B472.

 

Im Januar 2018 hatte die Gemeinde dann eine Bürgerbefragung durchgeführt. Die Befragung daran löste eine große Resonanz aus: Die Beteiligung lag bei 78,9 Prozent. Insgesamt wurden 1.884 Fragebögen ausgegeben. 1.483 kamen zurück.

 

Für die Ansiedelung sprachen sich 606 Bürgerinnen und Bürger aus, dagegen 877. Somit lehnen 59,19 Prozent die Pläne eines Investors ab, einen Vollsortimenter zu bauen.

 

Diesem Votum schloss sich nun das Oberhauser Ratsgremium mehrheitlich an. Einzig Gemeinderätin Michaela Winkler (SPD/Unabhängige Wählerschaft) legte ihre Stimme für die rund 600 Bürgerinnen und Bürger ein, die eine Ansiedlung befürworteten.

 

Bürgermeister Thomas Feistl, der in dem Projekt eigentlich eine Chance für den Ort sah, folgte selbst auch dem Bürgervotum. Sein Kommentar: „Mit diesem Beschluss ist mittelfristig die Ansiedlung eines Vollsortimenters vom Tisch.“

 

Text: so

Alle Nachrichten