Gemeinde Oberhausen

Wasserbeschaffungsverband aufgelöst

Seit 1948 hat sich der Wasserbeschaffungsverband Oberhausen um die kommunale Wasserversorgung im Ort gekümmert. Zum Jahresbeginn 2022 ist der Verband aufgelöst worden. Das gesamte Verbandsvermögen sowie die Liegenschaften sind mit allen Rechten und Pflichten auf die Gemeinde Oberhausen übergegangen. Die Gemeinde ist nun somit für die gesamte Wasserversorgung im Ort, also auch für den Ortsteil Berg zuständig.

 

Hintergrund der Verbandsauflösung sind zwei neue Hochbehälter, die noch geplant werden müssen. Im Gegensatz zu einer Kommune wäre ein Verband nicht zuschussfähig. Da nach ersten groben Schätzungen mit Kosten von über 1,4 Millionen Euro zu rechnen ist, reifte der Entschluss, den Verband auf die Kommune überzuleiten. Das Gesamtvermögen des Verbandes mit über 347.000,- Euro ging auf die Gemeinde über.


Franz Feistl, Oberhausens ehemaliger zweiter Bürgermeister, der den Verband fast 30 Jahre lang führte, bedankte sich bei seiner Vorstandschaft, der Gemeinde, der Verwaltungsgemeinschaft Huglfing und dem Landratsamt Weilheim-Schongau für die stets fruchtbare und konstruktive Zusammenarbeit. Mit ihm schieden auch 2. Vorstand Thomas Kaiser, Kassier Andreas Sterzer, 2. Kassier Leo Sach und die Beisitzer Johann Richter, Klaus Winter, Christian Schödlbauer und Ruppert Strasser aus.

 

Mittlerweile laufen in der Gemeindekanzlei die Fäden für die Wasserversorgung zusammen. Um die aktive Umsetzung kümmern sich die Gemeindearbeiter.  Der Wasserpreis bleibt unverändert stabil. Die weitere Unterstützung durch Albert Heringer (Installation) und Jakob Holzer (Erdarbeiten) ist gewährleistet.

 

Die Gemeinde Oberhausen dank allen, die sich bislang um die Wasserversorgung gekümmert haben!

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