Gemeinde Oberhausen

Zwei Vorschläge für Antennenmasten

Jeweils einstimmig hat sich der Oberhausen Gemeinderat in seiner November-Sitzung für zwei Antennenstandorte entschieden: Einer in der Nähe des Sportplatzes, einer beim Bauhof im Gewerbegebiet. Damit nutzt die Gemeinde die Möglichkeit, sich bei der Standortwahl für Mobilfunkmasten über ein Dialogverfahren mit der Deutschen Telekom zu beteiligen.

 

Eigens dafür wurde ein Ingenieurbüro, die „Funktechanalyse“ aus München, hinzugezogen. Unter der Leitung von Dipl.-Ing. Hans Ulrich wurde Ein Immissionsgutachten erstellt. Ziel war es, Standorte ausfindig zu machen, die einerseits den noch technisch sinnvollsten Nutzen, andererseits aber die niedrigste Strahlenbelastung für die Bürgerinnen und Bürger des Ortes herauszufinden.


Das Ergebnis der Untersuchung präsentierte Ulrich in einer ausführlichen Bürgerversammlung im Vorfeld der nun erfolgten Gemeinderatssitzung bei Stroblwirt. Rund 150 Interessierte waren der Einladung dieser Bürgerversammlung mit dem Themenschwerpunkt „Mobilfunk“ gekommen.

 

Mit ihrem einstimmigen Votum hat der Gemeinderat nun entschieden, dass der Telekom zwei Standortvorschläge gemacht werden. Damit will man ausschließen, dass sich die Telekom am freien Markt bedient. In diesem Fall bestünde, so Bürgermeister Thomas Feistl, das Risiko, dass ein Standort gefunden wird, der negativer zu bewerten wäre, als die von „Funktechanalyse“ untersuchten Feistl: „Wir wollen in Hinsicht auch die Strahlenbelastung und die technische Versorgung die geeignetsten Standorte.“

 

Jetzt ist wieder die Telekom am Zug, um die beiden vorgeschlagenen Standorte zu prüfen.

 

Text: so

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